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Kleiner Parteitag 2015

Bayern und die CSU sind eins!

CSU-Parteivorsitzender Horst Seehofer bezeichnete in seiner Grundsatzrede das Jahr 2015 als das wichtigste politische Jahr bis zum nächsten Doppelwahljahr 2017/ 2018. „Wir müssen jetzt die Grundlage für den Erfolg in zwei bis drei Jahren legen“, sagte Seehofer. Die CSU sei die einzig politische Kraft, die ein Bundesland mit absoluter Mehrheit regiere. „ Wir sollten alles tun, um diesen Schatz zu bewahren“, forderte der CSU-Vorsitzende.

Die Koalition mit den Bürgern, das Einhalten von Wahlversprechen und „Bayern zuerst“ – dies seien die Bedingungen für den politischen Erfolg, betonte Seehofer. Die Bevölkerung müsse immer die Gewissheit haben, dass die CSU sie höre, sagte der CSU-Parteivorsitzende. Das kluge Bemühen um das Gemeinwohl müsse im Zentrum der Politik stehen. Seehofer lobte den Energiedialog von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und die Heimatstrategie von Finanzminister Markus Söder als gelungene Beispiele für dieses Prinzip.

Die derzeitigen Berliner Pläne zur Erbschaftsteuer lehnte der CSU-Chef ab. Für den Länderfinanzausgleich kündigte Seehofer an: „Ich unterschreibe nichts, was Bayern nicht um mindestens 1 Milliarde Euro entlastet.“ „Bayern und die CSU sind eins“, betonte Seehofer. Bayern sei etwas Außergewöhnliches und belege in allen Bereichen Spitzenplätze. „Wir glänzen überall und das ist auch das Verdienst der Arbeitnehmer“, so der CSU-Chef.

Seehofer kündigte an, dass die CSU mit einer schlagkräftigen Mannschaft in die kommenden Wahlen gehen werde. Bei der Landtagswahl 2018 habe man gute Chancen, die absolute Mehrheit zu verteidigen. Voraussetzung dafür sei, dass die CSU erstklassige Arbeit abliefere und höchste Disziplin walten lasse. „Lasst uns jetzt säen und hart arbeiten, dann werden wir 2017 und 2018 eine gute Ernte einfahren können“, sagte Horst Seehofer.

Horst Seehofer Kleiner Parteitag


Koalition mit den Bürgern