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Seehofer zur SPD-Flüchtlingspolitik

Familiennachzug weiterhin aussetzen

Horst Seehofer
 

CSU-Chef Horst Seehofer hat die Pläne der SPD, den Familiennachzug für Flüchtlinge über den März 2018 hinaus nicht zu begrenzen, entschieden abgelehnt. Ansonsten drohe eine jährliche, zusätzliche Zuwanderung von bis zu 750.000 Menschen in die Bundesrepublik Deutschland. „Das wäre wieder eine so massive Zuwanderung, dass die Integrationsfähigkeit Deutschlands total überfordert wäre“, so Seehofer.

Damit reagiert Seehofer auf einen Antrag, den der SPD-Parteivorstand zum SPD-Parteitag vom 7. bis 9. Dezember eingereicht hat. Dort wollen sich die Sozialdemokraten unter anderem über die Auslotung einer möglichen Zusammenarbeit mit CDU und CSU auf Bundesebene abstimmen. Seehofer betonte, dass er sich eine entsprechende Übereinkunft zu diesem Thema nicht vorstellen könne.